2015-12-10

Richtwert für (fast) alle erwartet

Traditionell vertreten der Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) auf der Seite der Vermieter und die Arbeiterkammer (AK) auf der Mieterseite konträre Vorstellungen wie das Thema Wohnen in Zukunft gestaltet werden soll.

"So steht im Raum, den Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (MRG) auf alle Wohnungen auszudehnen, die älter als 20 Jahre sind. Damit würden Mietobergrenzen in Wien automatisch statt für 40 für mehr als 80 Prozent aller Mietwohnungen gelten."

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2015-07-16

Vorerst keine Immobilienblase

Immobilienscout24 gibt Entwarnung: Eine Blase der Immobilienpreise lässt sich aus den ausgewerteten Daten von 2010 bis 2015 nicht ableiten.

In Wien steigen "die Preise weiter und liegen durchschnittlich bei 3.991 EUR/qm (2014: 3.880 EUR/qm)

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2015-07-08

Weiterhin kein Ende des (moderaten) Preisanstiegs in Sicht

Wie Alex­an­der Ho­hen­dan­ner, Part­ner und Real Es­ta­te Lea­der De­loit­te Öster­reich, erklärt:

  1. ste­tig stei­gen­de Zu­wan­de­rung nach Wien
  2. der un­ge­brems­te Run der In­ves­to­ren auf die wei­ter als si­che­re An­la­ge gel­ten­den Im­mo­bi­li­en
  3. nied­ri­ge Zin­sen
  4. die Er­war­tungs­hal­tung, dass noch kein Ende des Preis­an­stie­ges ab­zu­se­hen ist

Dass der Anstieg im moderaten Rahmen bleibt liegt sicher auch an der starken Bauaktivität am Österreichischen und insbesondere Wiener Markt. "Im Jah­res­ver­gleich führt Öster­reich beim Woh­nungs­neu­bau die Rang­lis­te in der EU und den dar­über hin­aus un­ter­such­ten Län­dern an."

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2015-06-29

Ungebrochen hohe Nachfrage nach Einfamilienhäusern

Wie ImmoFlash berichtet sind Einfamilienhäuser weiterhin im Trend. Die Preise steigen auch in diesem Segment undvermindert weiter.

"Durch­schnitt­lich muss man 191.393 Euro für ein Ein­fa­mi­li­en­haus in Öster­reich 2014 be­zah­len."

"Die teu­ers­ten Bun­des­län­der sind [..] Wien vor Ti­rol und Salz­burg. Kitz­bü­hel wie­der­um ist der teu­ers­te Be­zirk au­ßer­halb Wiens so­wie Inns­bruck vor Salz­burg und Wien die teu­ers­te Stadt."

Hervorgehoben wird, dass insbesondere im Burgenland viele Liegenschaften die Besitzer gewechselt haben. Dies lässt sich vielleicht durch die relative Nähe zur Großstadt Wien, bei verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten, erklären.

"10.039 Ein­fa­mi­li­en­haus-Käu­fe wur­den 2014 im ös­ter­rei­chi­schen Grund­buch ver­bü­chert. Das sind um 8,7 Pro­zent mehr als 2013."

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2015-03-11

Stadt Wien baut wieder (reine) Gemeindewohnungen

Nachdem in den letzten Jahren hauptsächlich über Genossenschaften der Bau von Wohnungen gefördert wurde, wird die Gemeinde Wien nun wieder einen ganzen Gemeindebau mit 120 Wohneinheiten errichten.

Das erste Projekt der sogenannten Gemeindebauten Neu ist in der "Fontanastraße im 10. Bezirk geplant. Sollte sich das Projekt bewähren, sind weitere 2.000 Wohnungen geplant."

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Keywords:
Wien, Gemeindewohnungen

2015-03-06

Wien führt erneut die Mercer Liste der lebenswertesten Städte an

Unter 230 verglichenen Städten führt wieder Wien das Ranking an. Der Mercer Benchmark umfasst Kriterien wie Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, und Sicherheit und bewertet Städte aus dem Gesichtspunkt der Lebensqualität von Expatriates.

Auch auf den Plätzen 2 und 3 tummeln sich wieder alte Bekannte. Zürich auf Platz 2 und Auckland auf dem dritten Platz. Deutschland puntket diesmal mit bereits 3 Städten in den Top 10 (München, Düsseldorf und Frankfurt).

Die Top 10 lauten:

  1. Vienna, Austria
  2. Zurich, Switzerland
  3. Auckland, New Zealand
  4. Munich, Germany
  5. Vancouver, Canada
  6. Dusseldorf, Germany
  7. Frankfurt, Germany
  8. Geneva, Switzerland
  9. Copenhagen, Denmark
  10. Sydney, Australia

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Keywords:
Wien, Mercer Studie, Städtevergleich

2015-01-23

Haushaltskosten zu 22% für Miete

Der Anteil der Mietausgaben an den Gesamthaushaltskosten ist im Durchschnitt mit 22% in Österreich relativ niedrig. Zumindest verglichen mit den EU-Nachbarstaaten.

Quelle:

Keywords:
Mieten, Mietpreise, Preise

2015-01-22

Quantitative Lockerung

Die EZB hat ein riesiges Paket zur sog. quantitativen Lockerung (engl. quantitative easing, od. meist als QE abgekürzt) verabschiedet.

QE ist ein Instrument, das bereits die Zentralbanken Japans, Großbritanniens und der USA benutzt haben. QE wird eingesetzt, wenn der Spielraum der jeweiligen Zentralbank den Leitzins zu senken ausgereizt ist. In Japan war das bereits in den 90ern der Fall in den USA zwischen 2008 und 2014. Da der Leitzins in der Eurozone nun seit einiger Zeit auf dem Tiefpunkt von 0,05% festsaß, sah man sich anscheinend zu dieser Maßnahme bemüßigt, da eine weitere Zinssenkung praktisch unmöglich war.

In der Theorie kauft die Zentralbank Staatsanleihen von den Banken ab, spült dadurch Geld in die Banken, die dieses, so ist die Hoffnung, Unternehmen mit frischen Krediten versorgen. Die einfache Überlegung geht nun dahin anzunehmen, dass die Unternehmen durch die Kredite mehr produzieren und mehr Mitarbeiter anstellen. Mehr Jobs werden geschaffen, mehr Menschen sind in Arbeit und zahlen Steuern, und alle sind am Ende glückliche Gewinner.

Vorerst wird die EZB bis 2016 1.140 Mrd. Euro ("." ist übrigens eine Tausenderstelle; um es vielleicht ein wenig weiter in eine greifbarere Perspektive zu rücken: das sind 1 Million 140 Tausend Millionen Euro...) investieren. Über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme zu diskutieren wäre an dieser Stelle mühsam und wird den Kommentatoren des allgemeinen Geschehens überlassen.

Für den Wohnungsmarkt und den Eigentumswohnungsmarkt im Besonderen scheint es zumindest so, dass diese Maßnahme weiterhin niedrige Zinsen bis 2016 vermuten lässt. Denn so lange das Rückkaufprogramm aktiv ist, wird man den EZB-Leitzins nicht anheben (weil das kontra-produktiv wäre).

Das ist für jene mit laufendem Kredit eine gute Nachricht. Für alle noch auf Wohnungssuche bedeutet es aber auch andererseits, dass die Kostenentwicklung für Eigentum weiter dynamisch bleibt: es wird weiterhin relativ günstig bleiben Eigentum zu finanzieren, und damit bleibt der Markt weiterhin sehr interessant.

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Keywords:
EZB, Leitzins, Finanzierung

2015-01-20

Schweiz beendet Bindung des Franken an den Euro

Die Schweizer Nationalbank (SNB) beendet Bindung des Franken an den Euro. Das sind schlechte Nachrichten für all jene, die noch offene Verbindlichkeiten in Schweizer Franken haben. Quasi von einer Minute auf die andere wurden ihre Schweizer Franken-Kredite teurer.

"wie eine Fixierung des Wechselkurses funktioniert: Die SNB kauft am Markt Euro und bezahlt mit Schweizer Franken. Tatsächlich ist es etwas komplizierter, aber unterm Strich läuft es darauf hinaus. Wenn die Franken zur Neige gehen, müssen immer neue gedruckt werden. Zuende gedacht sitzt die SNB irgendwann auf einem riesigen Haufen schwächelnder Euro. Das wollte man dann doch nicht."

Es drängt sich die Frage auf: Was wird in den nächsten Tagen oder Wochen mit dem Euro passieren, wovon die Schweizer Nationalbank bereits jetzt weiß?

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Keywords:
Franken-Kredit, Finanzierung

2015-01-14

Wiener mieten sinken - im Durchschnitt

FindMyHome.at berichtet zwar von einem Rückgang der Durchschnittsmieten, dies wird aber hauptsächlich durch einen überproportionalen Rückgang bei den Preisen für Wohnungen jenseits der 120 m2 verursacht.

Die Nachfrage und Preise für Wohnungen bis 60 m2 steigen nach wie vor weiter und liegen derzeit bei "15,50 Euro pro Qua­drat­me­ter."

Quelle:

Keywords:
Mieten, Mietpreise, Preise

2015-01-12

Wien wächst bis 2024 um 10%, 10.000 neue Wohnungen / Jahr erforderlich

"Vor al­lem in den wach­sen­den ur­ba­nen Bal­lungs­räu­men ist eine Preis­ent­wick­lung nach un­ten auch in ab­seh­ba­rer Zu­kunft nicht zu er­war­ten, da hier die Im­mo­bi­li­en­märk­te wei­ter­hin von wich­ti­gen Fak­to­ren un­ter Druck ge­setzt wer­den: die Stadt Wien rech­net mit ei­nem Be­völ­ke­rungs­wachs­tum von ca. 10 Pro­zent bis zum Jahr 2024. Es gibt auch Pro­gno­sen, die das Wachs­tum noch dy­na­mi­scher ein­schät­zen. Aus­ge­hend von den Woh­nungs­be­darfs­pro­gno­sen sind in Wien jähr­lich rund 10.000 neue Woh­nun­gen er­for­der­lich."

Quelle:

Keywords:
Preise, Zukunft